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Informationen zu Konzerten, Produkten und Lehrtätigkeiten von Johannes Tappert Email: johannes(at)tappert.de - Telefon: +49 160 552 02 95 |
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Anonyme amerikanische GitarreAnfangs fragte ich mich, ob hier nicht eine original Martin Gitarre vor mir lag. Leider - zumindest was den pekuniären Wert angeht - hat mich ein sehr freundlicher Mitarbeiter der Martin Company in den USA auf verschiedene Merkmale hingewiesen, die zweifelsfrei beweisen, dass es keine Martin ist. Schade. Durch den Vergleich mit anderen ähnlichen amerikanischen Gitarren weiß ich immerhin, dass meine Gitarrre von überdurchschnittlicher Qualität ist. Ich freue mich auf das Ergebnis der Restauration. Die Decke
Die Gitarre habe ich bei Ebay erstanden. Sie hat mich interessiert, weil die Fotos viele Details zeigten, die typisch für Instrumente aus der Werkstatt von C. Martin sind und weil die Hölzer sehr hochwertig aussahen. Zumindest letzteres hat sich dann auch bei näherer Betrachtung bestätigt. Ich schätze das Baujahr auf etwa 1880 ein. Die 1A Fichtendecke ist zwischen 2,7 und 3,0 mm dick. Boden und Zarge sind aus sehr dunklem Riopalisander und Fichte gesperrt. Der Hals ist starr befestigt und vermutlich aus Zedro. |
Die Diagnose:
Die Mechanik
Die Mechanik ist leider völlig ausgeleiert. Zur Zeit ist sie in Händen eines genialen Mechanikers, der schon ähnlich hoffnungslose Fälle wieder auf Vordermann gebracht hat. Der Boden
Der Boden sieht schlimm aus. Die Risse sind früher schon einmal repariert worden, aber in der Zwischenzeit muss die Gitarre extrem trocken gelegen haben: der Boden ist jedenfalls weiter geschrumpft, die Risse alle wieder aufgebrochen und zwei neue sind zusätzlich entstanden. Das Hauptproblem aber liegt "tiefer": die innere Fichtenschicht des Bodens hat sich rund um die Risse zum Teil vom Boden gelöst. Das alles macht die Restauration ziemlich kompliziert. |
Die Prognose:
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