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Informationen zu Konzerten, Produkten und Lehrtätigkeiten von Johannes Tappert Email: johannes(at)tappert.de - Telefon: +49 160 552 02 95 |
Christian Friedrich Goram (Klingenthal), ca. 1810- 1820Fichte / Riegelahorn; hinterständige Wirbel (Stauferpatent); Deckenornament vom Saitenhalter abwärts. Restauration im Jahr 2000: Decke gereinigt, Deckenrisse geschlossen, Decke nachgewachst, neuer Saitenhalter (anstelle eines etwa um 1900 falsch ergänzten), Deckenornament ergänzt, neue Messingbundierung wie original. Außer einer kleinen Gravur (C. F. Goram) auf dem Boden nahe dem Halsfuß (auf dem rechten Foto ganz oben auf dem Ahornboden zu sehen) deutet nichts auf den Erbauer Goram hin. Kenner erkennen ihn aber auch an dem typischen Deckenornament. Das Instrument stammt aus der Sammlung Beckert und war ursprünglich in einem erstaunlich guten Zustand. Die Restaurierung wurde in der üblichen Qualität von Hermann Gräfe ausgeführt. |
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Die Messingbünde sind schärfer als die heute üblichen Neusilberbünde und erfordern eine gewisse Gewöhnung. Der Saitenabstand im ersten Bund ist relativ schmal, aber noch gut spielbar. Ursprünglich waren einfache Holzwirbel in der Kopfplatte, die jedoch alle verloren gegangen waren. Da die Kopfplatte extrem dünn gearbeitet ist, ist die Stimmbarkeit des Instrumentes vermutlich nie besonders gut gewesen. Die jetzt installierten Staufer-Wirbel sind Nachbauten eines Wirbelpatentes von Johann Georg Staufer, das Staufer ab etwa 1805 in seinen Instrumenten einsetze. Sie laufen weich und gut dosierbar. Das Instrument klingt weich und warm, ist scheinbar nicht besonders laut, dringt aber erstaunlich gut durch. Wie alle Instrumente des 19. Jahrhunderts ist es viel trennschärfer als moderne Gitarren. Preis: Euro 3.500,- |