Die Berufsfachschule Bad Königshofen
Der Schultyp Berufsfachschule für Musik
Berufsfachschulen für Musik gibt es nur in Bayern. Sie stellen
die erste Ebene einer beruflichen Ausbildung zum Musiker dar, d.h. hier
werden in musikalischer Theorie und Praxis Grundlagen geschaffen, die
eine weitere Ausbildung auf eine solide Basis stellen.
Die Dauer der Ausbildung beträgt zwei Jahre. Ein Ausbildungsjahr
der BfM richtet sich nach dem Schuljahr und der Ferienordnung der
allgemein bildenden Schulen in Bayern. Der Unterricht erfolgt als
Vollzeitausbildung (ca. 28-32 Wochenstunden).
Mit den hier erworbenen grundsätzlichen Fähigkeiten soll man in die
Lage versetzt werden, die Leitung von musikalischen Laiengruppen
(Chöre, Blasorchester, Kammerorchester usw.) qualifiziert übernehmen
zu können.
Besonders wenden wir uns an junge Musiker, die ein weiterführendes
Musikstudium anstreben. Die Grundlagen hierzu vermitteln wir in
äußerst konzentrierter Form und gleichzeitig entspannter Atmosphäre. Da
die Mehrzahl unserer Absolventen problemlos ihr Studium an
Musikhochschulen oder Konservatorien fortsetzen kann, sehen wir uns
in diesem Konzept bestätigt.
Auch als Vorbereitung für eine Ausbildung in einem
musikverwandten Beruf (Musiktherapie, Musikalienhändler,
Instrumentenbauer, Klavierstimmer usw.) wird die Schule gern genutzt.
In einem dritten Schuljahr, dem Pädagogischen Aufbaujahr, kann zudem
noch eine Lehrbefähigung zur Unterrichtserteilung in der Unterstufe an
Sing- und Musikschulen erworben werden.
Das Künstlerisches Aufbaujahr fördert Schüler mit besonders
herausragenden Leistungen im instrumentalen/vokalen Hauptfach.
Für beide Aufbaujahre benötigt man am Ende des zweiten Jahres einen
bestimmten Notendurchschnitt,
mindestens die Note "gut" im Hauptfach und ein Mindestalter.
Der erfolgreiche Abschluss der BfM wird als erster Abschnitt der
Ausbildung zum Fachlehrer für Musik und Informations-/
Kommunikationstechnik an am Staatsinstitut in Ansbach anerkannt.
Schulträger der Berufsfachschule für Musik Bad Königshofen ist der
Landkreis Rhön-Grabfeld in Verbindung mit dem Bezirk Unterfranken.
Besonderheiten der Ausbildung an einer Berufsfachschule für Musik
Ein zweijähriger Vollzeitunterricht mit ca. 30 Wochenstunden
garantiert eine sorgfältige und gründliche Ausbildung.
Zwei Wochenstunden Einzelunterricht im gewählten
instrumentalen Hauptfach bzw. Gesang schaffen eine solide Basis.
Der Unterricht in Chor- und Ensembleleitung ist obligatorisch
das zweite Hauptfach für alle Schüler.
Vom Hauptfachlehrer betreute Übezeiten regen dazu an, das eigene
Üben bewusster und effektiver zu gestalten.
Etwa 60 Schüler werden von 25 Lehrkräften unterrichtet.
Das ermöglicht eine optimale Förderung.
In Tonsatz und Gehörbildung werden individuelle Leistungsgruppen
mit 6-8 Schülern gebildet.
Interne und öffentliche Vorspielabende, sowie Kammermusik-,
Chor- und Orchesterkonzerte trainieren ein erfolgreiches Auftreten
und den Umgang mit Lampenfieber.
Viele zusätzliche Lehrangebote in Form von Arbeitsgemeinschaften
und Workshops bestehen: Alte Musik - BigBand - Jazz/Rock/Pop -
Kammerorchester - Salonorchester - Musik und Computer - Komposition
......
Es stehen ausreichend Überäume und Instrumente zur Verfügung.
Ein moderner Medienraum mit 7 PCs, aktueller Musiksoftware
und Internetanschluss steht den Schülern zur Verfügung.
Die BfM hat einen großen Konzertsaal, in dem
sich für die Kirchenmusiker eine neue Orgel der Firma Hey befindet.
Der Schulbesuch ist kostenfrei, Anträge auf BAföG sind möglich.
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Die Eignungsprüfung und meine bisherigen Schüler
Die Aufnahmeprüfung:
nächster Termin: Juni 2010
In diesem Jahr wurden zwei Gitarristen aufgenommen.
Anmeldeformulare zum Download auf der Website der Schule.
Dort befindet sich ebenfalls eine Anmeldung zu
unserem Vorbereitungsseminar.
Das nächste findet statt vom
29.3.-1.4.10.
Dieses Seminar findet jedes Jahr statt - immer in der Woche vor Ostern.
Seminarinhalt ist täglicher Einzelunterricht am Instrument,
Tonsatz/Musiklehre und Gehörbildung, trainiert werden also die
wesentlichen Inhalte der Eignungsprüfung.
Die Eignungsprüfung besteht aus folgenden Teilen:
- Instrumentale/vokale Prüfung (ca. 15-20 Minuten)
- Schriftliche Klausur in Gehörbildung
- Schriftliche Klausur in Musiklehre/Musikgeschichte
Details zu den Aufnahmeprüfungsbedingungen und noch viel mehr
Information finden Sie auf der Website der BfS Bad Königshofen.
Hier der Link:
Berufsfachschule für
Musik Bad Königshofen
Meine bisherigen Schüler:
Hier die Namen aller Gitarristen, die seit 1982 die Ausbidlung an der
BfM Bad Königshofen durchlaufen haben - ungefähr in der Reihenfolge
der Jahrgänge:
Michael Wenzel, Johannes Wagner, Johannes Liebst, Colin Balogh,
Gabriela Fliegel, Günther Horn, Joachim Zeiß, Andreas Derleth,
Rüdiger Gresch, Monika Mark, Heinz-Joachim Pfeiffer, Stefan Frank,
Holger König, Peter Wachsmann, Elke Jung, Franz Vollmer, Hubert Hoche,
Jörg Rutzenhöfer, Roland Eckert, Heike Schwede, Ursula und Dietmar
Pongratz, Bernhard Wolf, Aaron Antes, Helga Kutter, Heike ter Stal,
Edwin Oehl, Klemens Reif, Claus Schmidt, Scarlett Brückner, Stefan Hypius,
Frank Ertl, André Jolles, Christian von Seebeck, Elke Krahm,
Stefan Weitz, Julia Baumann, Daniela Ebert, Christian Platzer,
Katja Vonhausen, Alice Nicoly, Frank Denner, Markus Joppich,
Heiko Pfister, Florian Schmid, Christina Schraub, Andreas Strasser,
Caroline Ziegler, Andre Herteux, Martin Höhn, Björn Kessler,
Johannes Krapp, Sandra Sauer, Ina Tuschen, Maren Kroll, Eva-Maria Appl,
Nicolas Balling, Martin Drews, Eugen Götzfried, Daniel Ambarjan,
Mirco Oswald, Michael Brummer, Florian Pfoh, Sieglinde Dotterweich,
Anne Seppi.
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Kurs mit Olaf Van Gonnissen im letzten Schuljahr:
siehe ganz unten
Konzertkritik hier klicken
Was macht die Gitarrenklasse im Schuljahr 09/10?
Zur Zeit habe ich vier Hauptfach-Schüler und eine Ehemalige, die
inzwischen zur Sängerin "mutiert" ist, aber noch kräftig bei mir in
der Kammermusik engagiert ist.
Zwei von ihnen kommen aus Thüringen, einer aus der
unmittelbaren fränkischen Umgegend und dann
haben wir noch eine echte Harzerin. In früheren Jahren waren die
Gitarrenklassen deutlich "internationaler", aber das kann sich auch
schnell wieder einmal so ergeben.
Das erste Projekt ist eine Weiterführung der Zusammenarbeit mit den
Gitarristen der Berufsfachschule in Dinkelsbühl. Schon im vergangen
Jahr haben wir ein gemeinsames Konzert (auch mit gemeinsam gespielter
Kammermusik) veranstaltet und in diesem Schuljahr soll das in noch
etwas größerem Rahmen wiederholt werden.
Im Oktober treffen wir uns zu gemeinsamen Proben. Auf dem Probenplan
stehen: eine Canzona à 8 von Orindio Bartolini, El Sitio
von Ulrich Schultheiss, ein Doppelkonzert von Vivaldi und
Eine kleine Lachmusik von Wolfgang Schröder. Wann die Konzerte
stattfinden, steht noch nicht fest. Demnächst hier mehr Information.
Am ersten Märzwochenende 2009 hatten wir etwas
Besonderes: mir war es wieder einmal gelungen, Olaf Van Gonnissen zu
einem Kurs an unsere
Schule zu holen. Olaf unterrichtete vom 7.-9.3. meine Schüler und ein
paar Gäste von außerhalb und gab am 8.3. mit mir zusammen ein Konzert
im Rathaussaal. Wir spielten "Fantasien" aus drei Jahrhunderten und auf
vielen verschiedenen Instrumenten unter anderem auf einer sensationell
gut erhaltenen Jakob August Otto aus dem Jahre 1796!
Olaf hat einen tiefen Eindruck bei meinen Schülern hinterlassen. Für
einige von Ihnen ist er dadurch zum Wunschdozenten für das spätere
Studium geworden. Danke Olaf!
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